Mittwoch, 1. Dezember 2010
aus der wueste
wir sind in jaisalmeer gelandet. eine wuestnstadt par excellence, die irgenwann im 13. jahrhundert einer 12 jaherigen belagerug standgehalten hat, bevor die stadtbewohner kollektiv selbstmord begingen. hindus und musilme teilen sich bis heute die stadt. diesmal friedlicher. als mein erster versuch fleisch zu betellen - chicken tikka - an nicht durchgekochten huehnerstuecken scheitert findet der restaurantbesitzer - ein hindu - schnell einen schuldigen: die musilime, die nichts vom schlachten verstehen. tier in indien muesste man sein. mitten auf der einfallstrsse nach jaisalmeer sonnen sich ein paar kuehe. fuer den sonnenuntergang in der wueste bezahlt man pro nase oder fotoapparat heut bloss 20 rupien. immerhin, 6 personen haben einen job, die versammelten fahrer kichern neben ihren weissen nonae-subarus, denen man auf den ersten blick ansieht in welcher klasse der betreffende fahrgast reist. wir haben mittlerweile die indische gebrauchtreiofen wirtschaft angekurbelt - genug gesagt.
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